



Für Hochdruckreaktionen, insbesondere an Mehrphasensystemen, sind die HiClave™ Labor-Druckreaktorsysteme eine bewährte Lösung.
Sie decken den Volumenbereich von 10 bis 250 ml, bei einem Maximaldruck bis 300 bar und einer Maximaltemperatur bis 300°C. Durch die rein metallische Deckeldichtung erreicht das System eine Dichtigkeit, die hoch präzise Gasverbrauchsmessungen möglich macht. Bis zu 7 Reaktoranschlüsse sind möglich. Bei den Reaktoren ab 100 ml Inhalt können die Anschlüsse teilweise oder vollständig an den Umfang des Flansches verlegt werden. Dies ermöglicht ein besseres Handling und voluminöse Peripheriegeräte. Zur Auswahl stehen verschiedene Heiz- /Kühlsysteme, Magnetrührer oder magnetgekoppelte Überkopfrührer, sowie die verschiedensten Gas- und Flüssigkeitsversorgungen.
Sie können als Einzel- und Parallelreaktoranlagen ausgeführt werden. Neben den Standardkonfigurationen können Sie auch speziell auf Ihre Anforderungen abgestimmte Anlagen anfertigen lassen.
Vorteile
HiTec Zang Druckreaktor-Systeme eignen sich für
und weitere Verfahren.

HiClave™ Anlagen sind modular aufgebaut. Die nachfolgend beschriebenen Standardsysteme sind Basis für vielfältig verwendbare Druckreaktionssysteme. Sie können an die jeweiligen Anforderungen angepasst und mit den angebotenen Zusatzmodulen und Komponenten aufgerüstet werden.

Die 10 ml und 20 ml Reaktoren haben einen Deckel mit Überwurfmutter und einem zentralen Medienanschluss mit Kreuzstück. Der mittlere Anschluss des Kreuzstücks wird durch den Innentemperaturfühler belegt, die seitlichen im Normalfall mit Medienanschluss und Manometer.
Die Reaktoren werden mit einem Magnetheizrührer mit Heizblock temperiert und mit einem Magnetrührstab gerührt.
Austattung


Anschlussmöglichkeiten
Optionen

Der 50 ml Reaktor hat einen Deckel mit Überwurfmutter und 3 Anschlüssen. Einer davon kann mit einem Magnetrührantrieb ausgestattet werden. Der Rührer ist exzentrisch durchgeführt. Die beiden anderen Anschlüsse dienen dem Thermofühler und der Medienzufuhr. Wird auf den Rührantrieb zugunsten eines Magnetrührers verzichtet, kann der freiwerdende Anschluss frei belegt werden.
Die Reaktoren werden über eine Heizmanschette beheizt und über Kopf gerührt. In diesem Fall kann die Kühlung per Kühlplatte erfolgen. Alternativ wird mit einem Magnetheizrührer und Heizblock geheizt und gerührt.
Austattung
Optionen

Die 100...250 ml Reaktoren haben einen mit Dehnschrauben verschraubten Flanschdeckel mit 7 Anschlüssen. Drei dieser Anschlüsse sind zur besseren Erreichbarkeit auf die Außenseite des Deckels verlagert. Der zentrale Stutzen wird durch den Magnetrührkopf belegt. Der Reaktor kann in Edelstahl 1.4571 (SS 316Tl), oder Hastelloy gefertigt werden.
Die Reaktoren werden über eine Heizmanschette beheizt und können wahlweise durch eine Heizplatte oder eine interne Kühlschleife gekühlt werden. Gerührt wird mit einem Magnetrührkopf, wahlweise mit einem maximalem Drehmoment von 20 Ncm oder 50 Ncm. Die passenden Armaturensätze sind in Edelstahl 1.4571 (SS 316Tl) oder in Hastelloy C4 lieferbar.
Anschlussmöglichkeiten
Optionen

Das Hydriermodul ermöglicht die Durchführung des gesamten Hydrierungs-Prozesses inklusive Inertgasspülung und Dichtigkeitsprüfung des Reaktors ohne manuellen Eingriff. Dadurch muss sich in der Zeit, in der der Reaktor unter Druck steht, niemand im gefährdeten Bereich aufhalten. Dazu wird der Reaktor bis zu einem einstellbaren Druck mit Inertgas beaufschlagt und wieder entlüftet. Dieser Spülzyklus kann beliebig oft wiederholt werden. Anschließend erfolgt eine Druckprüfung mit Inertgas. Prüfzeit und Toleranz für das Bestehen der Prüfung sind einzugeben.
Nur wenn der Drucktest bestanden wurde, wird das Reaktionsgas – im obigen Beispiel Wasserstoff – freigegeben, ansonsten wird der Reaktor entlüftet. Anschließend wird mit dem Reaktionsgas gespült, der Solldruck hergestellt und die Reaktion gestartet.
Eine Gasverbrauchsmessung zur Erfassung kinetischer Daten ist integriert. Der Gasverbrauch kann auch als Abbruchkriterium herangezogen werden, d.h., die Reaktion wird abgebrochen, wenn der Verbrauch unter eine vorgegebene Rate abgesunken

Die Anlage wird beobachtet und bedient über eine selbsterklärende Bedienoberfläche. Die Messdaten werden automatisch erfasst und in einem Protokoll aufgezeichnet. Wenn eine Gasverbrauchsmessung durchgeführt wurde, kann auch eine kinetische Auswertung der Verbrauchskurve stattfinden.