FAQ Test
Ja, für die Version 2025.12 liegt eine umfassende Risikobewertung gemäß IEC 62443-3 vor. Diese unterstützt Sie dabei, die Software sicher in Ihre IT-Infrastruktur zu integrieren und regulatorische Anforderungen an die Cybersicherheit zu erfüllen.
Für einen stabilen Betrieb in regulierten Umgebungen empfehlen wir folgende Mindestkonfiguration:
Prozessor: Intel i3-13100 (3,4 GHz Quad-Core) oder vergleichbarer AMD x64-Prozessor
Arbeitsspeicher: 16 GB DDR4 ECC RAM (für erhöhte Datensicherheit)
Festplatte: 1 TB SSD, aufgeteilt in zwei Partitionen (System und Daten)
Schnittstellen: 2 x LAN-Ports (getrennt für PNK und Firmennetzwerk), 2 x serielle RS232-Schnittstellen, 2 x Monitor-Anschlüsse
Betriebssystem: Windows 11 Professional© (64-Bit)
Ja, LabVision ist in den aktuellen Versionen für Windows 11 zertifiziert. Da sich die Anforderungen an moderne Betriebssysteme stetig weiterentwickeln, haben wir die Kompatibilität in den letzten Jahren gezielt ausgebaut:
Ab der Version 2025.6 ist LabVision offiziell QS-getestet und für Windows 11 zertifiziert. Dies ist die empfohlene Version für maximale Stabilität.
Bereits seit der Version 2023.1 ist LabVision von den Entwicklern offiziell für den Betrieb unter Windows 11 freigegeben.
Frühere Versionen von LabVision wurden oft für Windows XP oder noch ältere Systeme entwickelt. Diese sind mit modernen Betriebssystemen (Windows 10 und höher) in der Regel nicht mehr vollständig kompatibel.
Ja, HITEC ZANG hat eine eigene E-Learning-Plattform, die HITEC Academy.
Die Videokurse sind sowohl für Einsteiger als auch Fortgeschrittene gedacht und decken alles ab – von der ersten Einrichtung des Systems über das Einbinden von Sensoren (Temperatur, Druck, Durchfluss) bis hin zur Erstellung komplexer HIBATCH-Rezepturen.
Die Kurse sind nach einer Registrierung kostenfrei zugänglich.
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Es kommt auf den Vergleichspunkt an. Gegenüber der Pyrometallurgie hat die Hydrometallurgie klare Vorteile: weniger Gasemissionen, kein Hochtemperaturschmelzen bei 800 bis 1.500 °C und 30 bis 50 % weniger Energieverbrauch. Dafür ist der Wasserverbrauch höher, und der Einsatz von Säuren, Laugen und organischen Lösungsmitteln macht eine aufwändige Abwasserbehandlung nötig. Ob ein konkreter Prozess insgesamt nachhaltiger ist, hängt von Verfahren, Rohstoffqualität und Betriebsweise ab. Und davon, wie konsequent Wasser- und Säurekreisläufe geschlossen werden.
Ja. Neben dem Neubau bietet HITEC ZANG die Nachrüstung und Automatisierung bestehender Anlagen an: Integration von Sensoren (pH, Redox, Temperatur, Durchfluss, Trübung), Aufbau einer SPS-Steuerung, Anbindung an eine Prozessleitsoftware sowie Implementierung einer GLP-konformen Messdatendokumentation. So lassen sich gewachsene Laborinfrastrukturen auf den Stand automatisierter Versuchsführung bringen, ohne die Anlage komplett zu ersetzen.
Ja. Batterierecycling, insbesondere die Aufbereitung von Schwarzmasse aus Lithium-Ionen-Batterien, ist eine der Kernanwendungen hydrometallurgischer Versuchsanlagen. Das Verfahren ist für diesen Zweck besonders geeignet, weil es eine hohe Selektivität bei der Trennung von Lithium, Kobalt, Nickel und Mangan ermöglicht und hochreine Fraktionen direkt aus dem Prozess liefert. HITEC ZANG Anlagen sind korrosionsbeständig ausgelegt und für den Einsatz mit aggressiven Medien (Säuren, Laugen, organische Extraktionsmittel) geeignet.
Beim Scale-up vom Labor in den Technikumsmaßstab weichen Ergebnisse oft ab, wenn Steuerung und Sensorik zwischen den Anlagengrößen wechseln. HITEC ZANG setzt deshalb auf eine einheitliche Steuerungs- und Sensorarchitektur über alle Anlagengrößen hinweg. Die im Labor validierten Prozessparameter, also pH-Wert, Temperatur, Rührerdrehzahl und Dosierraten, werden in der Technikumsanlage direkt übernommen. Das minimiert Übertragungsfehler und macht Laborergbnisse direkt skalierbar. Auf Wunsch unterstützen unsere Ingenieure auch die Auslegung der Technikumsanlage auf Basis Ihrer Labordaten.
HITEC ZANG entwickelt automatisierte Versuchsanlagen für alle wesentlichen Teilprozesse: Laugung (atmosphärisch, unter Druck, mit Schwefelsäure, Salzsäure oder Ammoniak), Fest-Flüssig-Trennung, Solventextraktion (Mixer-Settler-Systeme), Ionenaustausch, Membranverfahren (Ultra-, Nanofiltration, Elektrodialyse) sowie Elektrolyse und Fällung. Die Anlagen sind modular aufgebaut und lassen sich zu vollständigen Prozessketten kombinieren, vom Einzelreaktor bis zur integrierten Pilotanlage.
Hydrometallurgie, Leaching, Solvo-Leaching, Fällung und Lithium Recovery sind besonders relevante Themen.
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