In Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Köln haben wir einen Festbettreaktor entwickelt, der zur Untersuchung der Langzeitstabilität verschiedener Katalysatoren eingesetzt wurde. Das aus der Studie und den damit verbundenen Versuchen entstandene Paper ist im International Journal of Molecular Sciences erschienen.
Im Rahmen der Versuche wurde das Potenzial robuster, stark basischer Typ-I-Ionenaustauscherharze als Katalysatoren für die Aldolkondensation von Citral und Acetion untersucht. Gerade die Adolreaktion, die traditionell unter Verwendung von wässrigem Natirumhydroxid als Katalysator durchgeführt wird, birgt das Potenzial für mehr Nachhaltigkeit und eine geringere Abfallproduktion. In mehreren Batch-Versuchen konnten dabei unterschiedliche Deaktivierungprozesse der Katalysatoren anhand des Temperaturprofil beobachtet werden.
Darüber hinaus wurde die Anlage intensiv im Laborpraktikum genutzt. Der Umgang mit der dazugehörigen Automatisierungssoftware LabVision fiel den Studierenden dank der intuitiven Bedienung sehr leicht. Für die Laborantinnen und Laboranten bot sich damit eine besondere Gelegenheit, mit einer Anlage zu arbeiten, der man im typischen Laboralltag eher selten begegnet.
Wir freuen uns, dass unsere Technologie einen Beitrag dazu leistet Forschung weiter voranzutreiben und wichtige Studienergebnisse zu ermöglichen. Wenn Sie ein Forschungsprojekt haben bei denen wir Sie unterstützen können, kontaktieren Sie uns gerne. Und falls Sie tiefer in die spannenden Ergebnisse der TH-Köln eintauchen wollen, finden Sie das Online-Paper hier:
Aus der Forschung
Temperature Stable Ion Exchange Resins as Catalysts for the Manufacturing of Vitamin Precursors by Aldol Reaction
Jonas Vosberg, Thomas Bouveyron et al. • International Journal of Molecular Sciences • 2023